ProxyPass vs. VPN
Erreichen Sie Geräte in Kundennetzwerken — ohne Site-to-Site-VPN.
Ein VPN wurde gebaut, um zwei Netzwerke zu verbinden, die Sie kontrollieren. Eine Flotte von Geräten in Netzwerken zu erreichen, die Sie nicht kontrollieren, ist ein anderes Problem — und ein VPN löst es auf die harte Tour.
Kurze Antwort: Ein Site-to-Site-VPN erfordert Konfiguration und Freigabe im Netzwerk des Kunden, kämpft hinter CGNAT und öffnet eine breite Verbindung zwischen zwei Netzwerken. ProxyPass installiert eine einzige ausschließlich ausgehende Node, benötigt nichts von der Kunden-IT, funktioniert hinter CGNAT und LTE und gibt nur den Zugriff frei, den Sie definieren.
Der ehrliche Vergleich
| ProxyPass | Site-to-Site-VPN | |
|---|---|---|
| Firewall-Änderungen auf ihrer Seite | Keine | Erforderlich |
| Freigabe durch Kunden-IT | Nicht nötig | Erforderlich |
| Funktioniert hinter CGNAT / LTE | Ja | Nein (benötigt einen routbaren Endpunkt) |
| Einrichtungszeit pro Standort | Ein Installationsbefehl, Minuten | Tunnel-Konfiguration an beiden Enden |
| Was exponiert wird | Nur was Sie erlauben, pro Node & Gruppe | Eine breite Route zwischen Netzwerken |
| Skaliert auf Hunderte Standorte | Pro Node, zentrale Konsole | Verwaltungsaufwand pro Tunnel |
Wo ein VPN weiterhin sinnvoll ist
Wenn Sie beide Enden der Verbindung besitzen — zwei Büros, ein Rechenzentrum und eine Filiale — ist ein Site-to-Site-VPN das richtige Werkzeug. Sie kontrollieren die Firewalls, Sie haben routbare Endpunkte, und Sie wollen die beiden Netzwerke wirklich verbinden.
ProxyPass ist für die umgekehrte Situation: Hardware oder Software, die Sie in ein Netzwerk ausgerollt haben, das jemand anderem gehört, wo Sie deren IT nicht bitten können, einen Tunnel für Sie aufzubauen.
Wie ProxyPass es stattdessen macht
Sie installieren eine schlanke Node auf einer beliebigen Maschine im Zielnetzwerk. Sie verbindet sich ausgehend über TLS — dieselbe Art von Verbindung, die jede App zum Prüfen auf Updates aufbaut. Von Ihrer Seite erreichen Sie das Gerät dann auf drei Wegen: einen CONNECT-Proxy für jedes TCP-Protokoll (SSH, RDP, Browser), eine REST-Bridge für HTTP-Geräte im LAN und einen WebDAV-Mount für Dateien. Kein eingehender Port, keine Firewall-Regel, nichts, was der Kunde freigeben muss.
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